Rezensionen, Artikel, Anderes
Geschichten, bei denen auch das Aufsetzen der Lesebrille eigentlich nichts hilft. Was noch lange kein Grund ist, sie nicht zu lesen, ganz im Gegenteil. Aber: Vorsicht vor der Autorin!
"Atemschaukel" von Herta Müller in an.schläge # Dezember 2009/Jänner 2010
Der Hunger ist der Erste, der aufsteht, und der Letzte, der sich schlafen legt. Der neue Roman der Literaturnobelpreisträgerin 2009 über das russische Arbeitslager.
Literaturverfilmungen sind ein guter Anlass Bücher wiederzulesen, zum Beispiel Haslingers Roman über das Töten in echt und virtuell.
Interview mit Martin Mayer in
ÖH Courier der Kepler Universität Linz 10, 2009 zur Diplomarbeit "Das macht sie sich selbst: Masturbation als literarisches Motiv bei Marlene Streeruwitz" (im Entstehen) ·
Langfassung ·
gedruckte gekürzte Fassung
Terminator Herminator hat die professionelle Schipiste verlassen, Österreich trauert. Gute Gelegenheit, Scholls und Mischkulnigs Band 3 der Böhmischen Bibel wiederzulesen.
Ich bestreite, dass dieser Romannachzügler aus der Brenner-Reihe ein Wunschkind ist.
Das sind keine Verrückten, sondern Menschen, mit denen etwas passiert (ist).
Und das arbeitet in ihnen. Düster das.
"und wir stehn und in den wänden hab- / w- ger?ch-, rohrknöch- für d- luft und fürs
/ wasser gefertigt das steht / da, wartet / -ns ab"
Handke zu Wasser und zu Land, arbeitsintensiv und sehr schön.
Weil Felicia Zeller ist kein Schriftsteller und das hab ich ihr auch gesagt.
"Bitterfotze" von Maria Sveland in an.schläge # September 2009
Absage an den Muttermythos. Und das ist gut so.
Brettern ist das neue Trinken und Felicia Zeller ist ne Heldin im Kampftrinken.
Roman zwischen Wien und Bagdad. Das Gehen als Methode der Erinnerungsfindung.
Irre spannend, humoristisch, politisch, mitunter polyamourös.
Wie irgendwie romantische Dichter_innen wiederbelebt werden II.
Wie irgendwie romantische Dichter_innen wiederbelebt werden I.
Feministisches Bewusstsein, bitte kommen!
Absage an den Muttermythos. Und das ist gut so.
Who said things can only get better? Oder: Dem Kind einen Namen geben.
Schon wieder eine, die nicht scheißen kann. Aber warum's trotzdem spannend ist II.
Schon wieder eine, die nicht scheißen kann. Aber warum's trotzdem spannend ist I.
Der Mann kein Held. Aber reich und mächtig. Grausam auch.
Männlich, ledig, jung: der typische Romanheld.
Nora Klein: definitiv atypisch.
Schöne Scheiden oder Achselhöhlenwelten ÖH-Courier Kepler Universität Linz 6, 2008
Komplimente zu perfektem Wuchs.
Sie hat es schon wieder getan.
Ein Mädchen gegen den Marienkult.
Mit zwar unemanzipiertem Happy End, aber Körperemanzipationspotenzial.
Gebären ohne Gebärmutter? Frankenstein kann das.
Der Titel hält nicht, was er verspricht.