I Regung
Närrisches Treiben Ecke Rathaus. Rathäuser gibt es wie Strand am Meer, sprich: zumindest jede Kreisstadt besitzt eins davon, denkt sie sich und verliert den Gedanken bereits im circa nächsten Moment, wie es so ihre flüchtige Art ist, weil ein Radfahrer an ihr vorüber fährt, fast drüber fährt über sie und gerade mal so knapp keinen Reifenabdruck über ihre Wange spurt. Das Treiben führen an ein alter Herr und sein Gehstock mit relativ rutschfestem Hirschhorngriff, womit der Alte die dicke Luft zerschneidet wie südenglischen Pudding in Scheiben, und in England war er während, nein, von vorn. Als wäre die Luft Schweizer Käse, nur flaumiger und ohne Löcher, und durch die Schweiz kam er hindurch, als er als Kostkind im Weltkrieg, oder so ähnlich. Und da bildet er sich heut noch was drauf ein, dass er nicht Krieg geführt hat, und schuldig nicht geworden ist, und sich, zufällig, seine Finger schmutzig gemacht hat nicht wie andere, die eingezogen wurden, oder, schlimmer, eingezogen werden wollten sogar, von sich aus. Und wer fragt, bekommt's gesagt, die andern auch. Jedenfalls jener befindet sich im verbalen Rechtsstreit im Moment und auf der Rathausstraße, weil wo, eigentlich, auch passender als hier, wobei das Recht ja immer noch der angibt, der, also er angibt, der älter ist als sein Gegner, also die Gegnerin in dieser Schlacht, die sichtlich nichts hält von Respekt, der sich einzig darauf beruft, dass er eingefordert wird, weil sie's bis hierher geschafft haben, die Alten, und die Jüngeren noch nicht. Da war sie ganz bei der Gegnerin, die, kalt ist kein Ausdruck, dem Alten ins Gesicht spritzt mit ihrem Widerstandsblick, als wäre er, na was auch immer. Jedenfalls: Kampf der Geschlechter, genauer Frau gegen Mann. Jung gegen alt, und arm gegen reich hätten gerade noch gefehlt zu ihrem rebellisch sich vortastenden Glück. Wir! Sollten! Alle! Viel mehr Gift spritzen! denkt sie nach den Rathäusern, und bleibt stehen vor dem sich balgenden ungleichen Paar, das hier zusammengefunden hat in einer gemeinsamen Auseinandersetzung. Worum geht's wohl überhaupt und hier, fragt sie sich und hört als Antwort etwas in ihr nachhallen, dem sie erst einmal nachschmecken muss wie einem Wein, um es nicht misszuverstehen. Dann: Eine Sekunde wie eine Epiphanie, durch die sie watet knietief, weil es ihr plötzlich und auch unerwartet einschießt, dass: manche Leute sich zu viel gefallen lassen nämlich. Sie? War eine davon. Jetzt blickt sie auf die Frau, ganz begeistert, inspiriert, die dem Herrn mit Schlagstock begegnet, ohne zu buckeln vor seiner männlichen Größe, um genau so genau falsch dazu zu sagen, denn mittlerweile war er sehr klein geworden, falls er überhaupt groß gewesen war irgendwann, und benennt die Frau Fräulein Gertrud, weil sie sich an ihre Nachbarin erinnert fühlt, die Fleischhauersfrau, also die Gattin des Fleischhauers in ihrem Dorf. Denn sie kommt vom Land und war in die Stadt geflüchtet, um es abzuschütteln von sich, und die Frau hatte Gertrud geheißen, heißt es wahrscheinlich immer noch. Frau Gertrud wird nun Fräulein genannt hier, um ihr den für ihr so genanntes schwaches Geschlecht nachteiligen Personenstand der Verheirateten und in Rechten und Pflichten, ja Pflichten vor allem, Gebundenen abzuerkennen, weil ihr das nur zu wünschen gewesen wäre in ihrem bisherigen Leben, na ja bis auf die fünf Kinder, die durchaus, und obwohl vom auch privat eher brutalen Fleischer, so ein bisschen was wie ein Segen waren. Das Fräulein, das sich nun also aufbaut vor ihrem inneren Auge, war eine sehr große Frau, nicht gertenschlank zudem, also in vollem Umfange anwesend, richtig präsent, und nur wenn mit Blindheit geschlagen, zu übersehen. Von Behördenseite war diese Frau zur Witwe erklärt worden eines Tages, weil der Fleischhauer im gefliesten, metallbewannten Schlachtzimmer verunfallt war. Niemand wusste darüber genaueres als die üblichen Vermutungen, weswegen noch wilder vermutet wurde, was nicht weiter verwundert, weil doch am Land, da wird immer was vermutet, was es dann vielleicht ist oder nicht, aber eher wohl kaum. Jedenfalls geblutet habe er wie ein Schwein, wurde besprochen untereinander und hinter vorgehaltener Hand, und das stimmte, denn wer in der Fleischhauerei kaufte, konnte mitunter ein auf dem Haken aufgegabeltes Stück Schwein sehen, das in die Abtropfwanne rötelte. Wie also ein Schwein blutet, das wusste man im Ort. Und die nachträgliche und rein gedanklich frisierte Personenstandsänderung dieses nunmehrigen Fräulein Gertrud erkennt sie plötzlich und voller Elan als ihren persönlichen Befreiungsakt, den sie hier auf der Straße hinlegt wie einen Tanz aufs Parkett, hätte sie das Tanzen je erlernt, aber dazu war es nie gekommen. Und das nun zur hier, zur jetzt Ikone gewordene Fräulein Gertrud in ihrer Erinnerung sah man ihr in ihrer tiefinneren Metamorphose nicht an, wie sehr sie sich auch erhitzte, es unter ihrer Brust brodelte, in ihrem Herzen kochte. Weil außen, ja, typisch, Gesicht eines Engels, Figur einer Elfe und Frisur einer Mireille Mathieu, bloß ohne die Stimme. Leider, muss man fast sagen.
II Aufregung
Bewaffnet mit diesem Geistesblitz der Emanzipation, marschiert sie in die Richtung der Wohnung ihres Verlo--, ihres, von ihrem, ja halt von ihrem. Die Leute auf der Straße gehen ihr heute im Weg herum wie immer, und ganz entgegen der Harmlosigkeit, die sonst ihr zuvorkommendes Wesen so bevölkert, beginnt das nun, sie gewaltig zu nerven. Der Geistesblitz von von vorhin hat ihr partout eine Zahnfüllung ausgeschlagen. Diese Füllung schubst sie nach dem Schlag mit ihrer gelenkigen Zungenspitze aus ihrem Mund auf ihre wie ein orientalisches Teeschälchen gebogene Handinnenfläche, direkt über die Liebeslinie, und zwar darüber und nicht darauf, auch dies, wie der Zahn, der ausgebrochene, ein Zeichen vielleicht. Hernach fühlt sie dem nun ihr unbekannten Loch in der Zahnreihe der unteren rechten Wange nach und findet es eigentlich gar nicht gut, aber darüber will sie nicht nachsinnen, jetzt, inmitten ihrer rebellischen Aufregung, die sich breit macht in ihr. Morgen wird voraussichtlich auch ein Tag sein, ist sie sich sicher, beinah. Gut findet sie aber sehr wohl ihr inneres Feuer, das sie jetzt überkommt, ihre Unzufriedenheit mit diesen Leuten, nein, ihr, sie möchte es so sagen, wie sie es formuliert in sich drin, ihr Hass auf diese Leute, der ihr, wie schon zuvor erwähnt, vollkommen fremd war bisher und jetzt ganz neu. Sie stößt den Nächstbesten, der ihr entgegen kommt, beim Aneinandervorbeigehen mit ihrem Ellbogen in die Seite und lacht ihm motiviert ins Gesicht, dass der sich womöglich nur so wundert. Womöglich, weil sie es nicht mehr sieht, da er schon vorüber ist an ihr, und dennoch, sie fühlt sich gut, sie fühlt sich mächtig wie, wie, wie zum Beispiel der Pate, bloß ohne Familie im Rücken als Deckung, sie war sich Rückendeckung genug. Je näher sie dem Ziel ihrer Emanzipation kam, desto mehr sprudelte es in ihrem Kopf Szenen, und zwar keine schönen, wird sie im Nachhinein wissen, und jenes Sprichwort, nach welchem danach immer schlauer und so, das stimmte nicht gerade wenig. Schön, denkt sie sich und gut, denkt sie sich, aber wenigstens jetzt schlauer als nie schlauer, denkt sie sich als nächstes und beschleunigt beherzt ihren Schritt, der nämlich langsamer geworden war unter ihren Überlegungen. Nur recht und billig war's, jetzt die Notbremse zu ziehen, kommt ihr als zweites in den Sinn, nur folgerichtig und das Beste in jeder Situation, die wie diese hier war, als drittes. Für den vierten interessanten Gedanken blieb ihr nicht genügend Formulierzeit, da ein Auto an ihr vorüber fährt, ja fast drüber fährt über sie und gerade mal so knapp keinen Reifenabdruck über ihre Wange spurt. Dabei war's grün, und zwar nicht für's Auto. Kurz vorm Zusammenprall bremst der Wagen mit einem Ton, der erst einmal Quietschen genannt werden muss, weil kein anderes, das heißt besseres Wort zur Hand ist, und einer, nämlich hier nicht metaphorischen, Bremsspur noch dazu, auf der Straße ab und der Umstand, dass ein Fahrer hinterm Steuer sitzt, also männlich, nicht etwa generisch, und so unsozial darwinistisch auf das Recht des Stärkeren pocht, dabei so selbstgefällig wie möglich ihr ihren siegessicheren Weg abschneidet, löst eine so gewaltige Welle Wut in ihr aus, dass sie stehen bleibt inmitten der wie hirnfaule Lemminge über den Zebrastreifen trappelnden, wollen wir auch das vorübergehend so nennen, Fußgeher und Fußgeherinnen, die noch übrigen Zentimeter auf das Auto zuschreitet, anschwillt jetzt in Zeitlupe und auf drei Meter zehn, während sie Rauch aus ihren Nüstern bläst und ihren ausgefahrenen Kobraschwanz, aber Achtung: jetzt Metapher, rasseln lässt als Warnung, ihr nun nicht gar zu blöd zu kommen, ihr seit Wochen und wegen Umständen prall mit Wasser gefülltes rechtes Bein in die Luft zieht und mit dem Gewicht und, unübertrieben, der Geschwindigkeit einer Schlagbohrmaschine unsexy mehrmals auf den Kotflügel eintrümmert, der so heißt, weil zu Zeiten von Kutschen und Karren Straßenschmutz noch so genannt wurde und, na egal. Sie jedenfalls gibt alles, was ihr jemals angetan wurde, dem noch straffen Blech dieses ihr unbekannten Autos zurück, sie übt vielfach Rache jetzt. Danach steht sie auf und geht, wobei, gestanden ist sie ja schon, also geht sie einfach nur, dreht um, blickt nicht zurück, wäre sie doch sonst, bekanntes Sujet, zur Salzsäule erstarrt, welcher die Hände gebunden sind, was dem erfolgreichen Abschluss ihrer Mission nicht unbedingt zuträglich gewesen wäre, und sie ist ja geradezu gezwungen, die Geschichte ihrem gerechten Ende zu überführen, denkt sie sich und hört als Hintergrundmusik die machistoide Line von Mission Impossible, worüber, genauer: über deren Ironie zu ihrer momentanen Lage sie schmunzeln muss während ihrem Marsch, der sie so kriegerinnenisch durch die Stadt trägt, dass alles sich duckt, wenn sie kommt. Das ist mal eine schöne Abwechslung, denkt sie sich, groß sein, statt immer übersehen werden und klein.
III Erregung
Den Schlüssel ins Loch, umgedreht, eingetreten, Höhle des Löwen jetzt. Die Eingangstür lässt sie einen Spalt offen, einfach so, will sie denken, aber in Wahrheit vorweislich, denkt sie wirklich. Ihre Knie weich, weil ihr das Blechtreten so viel gegeben hat, ihr den größten Druck genommen hat, sie nun bereits zur Hälfte entspannt ist und aufpassen muss, dass sie ihm nicht zu sanft kommt, sondern ganz Militär und genau richtig. Und da galoppiert ihr er auch schon entgegen, Beethövchen, mit dem sie üben sollte laut ihm für’s gemeinsame baldige Baby. Quasi getauft war er bereits gewesen, als er ihn ihr an die zukünftige Mutterbrust drückte, das hatte er für sie bereits erledigt, doch nannte sie ihn lieber -övchen, anstatt so trocken und bierernst -oven, wenn er nicht dabei war und um in etwa so zu tun, als hätte sie der Sache auch etwas beigetragen, was gelogen war, zumindest schöngeredet, und dennoch: Beethövchen war ihr Mann, ihn würde sie jedenfalls mitnehmen.
Er ist da, sie riecht Kaffee. In der Anlage liegt Klaviermusik, die auf ganz besonders wichtig macht, sie wird sich nie wieder mit diesem Instrument einlassen, nimmt sie sich vor in diesem Moment und betritt das sonnendurchflutete Wohnzimmer im darauf folgenden. Nichts. Sie geht weiter Richtung Schlafzimmer, mit einer gezogenen Pistole, die sie nah an den Oberkörper hält und von ihrer rechten Hand gemimt wird, weil sie genau das genau jetzt lustig findet, vielleicht auch ein bisschen, weil sie in ihrer heute so überraschend über sie hereingebrochenen Erregung zeitweise doch ein wenig überschnappt. Dann hört sie Geräusche, obacht, vielleicht ist er nicht allein zuhaus, das wär ja überhaupt wie im Film oder einer Serie, egal jetzt welcher, für Vergleiche bleibt keine Zeit. Mit der freien Hand stößt sie die halboffene Tür auf, die Waffe drückt sie weiterhin an ihren Körper und in die Höhe, an ihrer Wange vorbei, so wie im Fernsehen. Auch wie im Fernsehen war der ganze Gedanke gewesen, denn sie hatte gar nichts gehört im Schlafzimmer, hätte es bloß lustig gefunden und sehr passend zudem, wenn sie ihn hier erwischt hätte, nicht allein, und wahrscheinlich nackt in diesem Fall. Hat sie aber eben nicht.
Sie nimmt nun ihre Pistole herunter und geht in die Küche, dicht gefolgt von Beethövchen, der sich benimmt wie ein Hund, aber streng genommen keiner ist, greift sich eine Cocktailtomate und wird beim Biss aufs Ärgste bespritzt, weswegen sie sich mit der Rückseite ihres Fingers übers Kinn fährt, mit der Vorderseite übers Dekollete und beide Seiten ablutscht, was im Fernsehen mit Sicherheit erotisch aussehen würde, in dieser Szene, weil Realität und ungeschönt, aber nicht. Sie findet ihn schließlich im Badezimmer, das Wasser bis zur Hälfte eingelassen und türkis gefärbt, der Whirlpool in Betrieb und laut, er hat sie noch immer nicht gehört, was auch erklärt, weshalb er mit geschlossenen Augen und rhythmischen Bewegungen, nicht zur Musik, sondern schneller, das Wasser mehr noch als der Badezusatz zum Schäumen bringt, wie ein Kampffisch, ein männlicher, der für sein Weibchen ein Schaumbett baut, in das sie ihre Eier legen kann, doch das ist in diesem Fall schon passiert und passé. Sie lässt ihn bis zum für ihn befriedigenden Ende kommen, blickt ihn an dann, geekelt, doch nicht wegen seiner Befriedigung, nein, mehr seiner ganzen Person wegen. Dann gibt sie sich zu erkennen ihm, worauf er nicht unbedingt reagiert, was man gelassen nennt, vielmehr cholerisch vielleicht, doch cholerisch ist keine Streitkultur und davon hat sie langsam gestrichen voll die Nase, die, wenn er vor ihr stünde, bis zu seiner Brust ginge, nicht weiter, baut sich deshalb vor ihm, dem noch im Wasser Liegenden, auf, sodass er im nächsten Moment ganz klein wird neben ihr, mal rein sinnbildlich gesprochen. Zusammengefasst kann gesagt werden, er hat sie, was zu erwarten war aufgrund der Erfahrungswerte, dann hat sie zum allerersten Mal ihn, weil es, so hat sie schon längst vermutet, immer besser tut, wenn man zurück, hat sich die Transportbox, hat Beethövchen rein, hat nach ihrer Bananenblume gegriffen und ihre Palme wie einen Speer gehalten, als sie, denn für die Pistole hatte sie nun keine Hand mehr frei, an ihm vorbei zog Richtung Tür, die, vorweislich, schon offen gestanden war. Und das, das sah dann nicht nur so aus, als würde sie gehen, sie ging wirklich.
IV Anregung
Da steht sie nun, mit hündischem Heimtier, Speer und Bauch und weiß nicht weiter eigentlich. Trotzdem, es fühlt sich gut an, weil es sich auch gut anfühlt für die kleinwüchsige bärtige Frau am Jahrmarkt im Käfig, wenn ihr jemand, der oder, logisch, auch die das kann, die Stäbe aufbiegt. Die Stäbe aufgebogen hat sie sich heute selbst, und im nächsten Moment, denn an diesem Tag hat sie tatsächlich auch einmal so viel Glück wie Verstand und ihr Verstand ist neu erwacht und also hellwach wie nie nun, kommt Isi vorbei, deren Namen sie erst erfährt, als sie bereits nackt und auf dem Rücken in deren weichem Bett liegt, weil der Bauch mittlerweile zu groß ist für, nein, nicht weil, das schon auch zwar, und genauer gesagt erfährt sie Isis Namen auch nicht eben dann, nämlich in dem Moment, in welchem sie im Schritt geküsst wird, auf ihre vier Lippen, die großen und die kleinen, wie er sie nie geküsst hatte auf ihre vier Lippen, die großen und die kleinen, weil ihn grauste davor, ja direkt graute davor, also ihr, wenn wir genau sein wollen, was dem Gesamtbild seiner Person nur zusätzlich abträglich ist. Doch jetzt ist sie zuerst einmal verliebt auf den ersten Blick, ja, sie liebt ab sofort diese Frau, die ihr da ihre Hilfe anbietet, selbstlos, und kraftvoll den Speer entgegennimmt, denn den wird sie nun nicht mehr brauchen, sie liebt also sie, die sich runter beugt, die einen Hintern hat, der ihr sehr gefällt, die zu Beethövchen in den Transporter schaut und süß sagt und adoptieren sagt, worüber sich Beethövchen sichtlich freut, denn er ist ein intelligentes Tier, auch wenn er immer zwei Mal hören will, was er bitte schön verstehen soll und in Folge ausführen. Die kurze Verwirrung über ihre so ganz neue Anziehung erschlägt sie sogleich mit einer modernen Aufklärung, die mehr gefühlt als gewusst ist, und folgt Isi, deren Namen sie noch nicht erfahren hat, zu ihr nach Hause. Später, am Abend, da werden sie gemeinsam zu einem Queer Dance gehen, der nur klingt wie Square Dance, wenn mit bloß einem Ohr bei der Sache. Dort wird sie mit ihrer Isi, denn Namen werden zu diesem Zeitpunkt bereits getauscht worden sein, Tango Argentina tanzen, zwei Frauen, erotisch, und miteinander, anstatt klassisch, also konventionell, wofür sie sich trotz Kugelbauch als talentiert erweisen wird, und denkt neben ihren Gedanken an die Liebe auch über Politik nach.
Vielleicht sollte sie sich mit der auch mal anlegen.