Bücher


Nadine Kegele
geboren 1980 in Bludenz/Vorarlberg, lebt seit 1998 in Wien
mal was eher Literaturbetriebsungewöhnliches:
1991-1994 Hauptschule
1994-1995 Polytechnischer Lehrgang
1995-1998 Bürolehre in einem Vorarlberger Stromunternehmen
1998-2015 Arbeiten als Sekretärin (Tag & Nacht), Mediaeinkäuferin, Versandhelferin
2002-2004 Abendschule (Zweiter Bildungsweg): Studienberechtigungsprüfung
2004-2013 Studium der Germanistik mit Schwerpunkt Theaterwissenschaft & Gender Studies
2016 Ausbildung zur Kursleiterin für Basisbildung (BILL Linz)
2017 Ausbildung zur DaZ-Kursleiterin für Kinder in Kindergarten & Grundschule (Goethe Institut)
seit 2014 (im Hauptberuf) freie Schriftstellerin
seit 2015 freie Mitarbeiterin bei der Straßenzeitung AUGUSTIN
seit 2017 (im sinnstiftenden Aufstockungsberuf Teilzeit-) Kursleiterin für Basisbildung (Deutsch, Mathematik, Digitale Kompetenz) inkl. Erstschrifterwerb für Neo-Wiener_innen mit Deutsch als Zweitsprache an der Volkshochschule

(Literatur-)Konzerte: von Nadine Kegele als TROBADORA BASTARDA an der Ukulele seit 12/2018

Auszeichnungen: 2013 Publikumspreis Bachmann-Wettbewerb TDDL ⁄ 2014 Aufenthaltsstipendium Literarisches Colloquium Berlin ⁄ 2015 Bayerische Akademie des Schreibens ⁄ 2016 Theodor-Körner-Preis ⁄ 2016, 2019 Projektstipendium des Bundeskanzleramts uvm.

Arbeiten als: Schriftstellerin (Lieben muss man unfrisiert. Protokolle nach Tonband, Kremayr & Scheriau 2017, Hörspiel-Bearbeitung 2018 durch Ö1, Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause, Roman, Czernin 2014), Dramatikerin (Bin noch in Tanger und darf nicht reisen. - UA 05/10/2019 walktanztheater im Montforthaus Feldkirch, Wälderweiberwut UA 18/03/2015, Theater Kosmos, Wien 2015), Herausgeberin (Hinter dem Gesetz, Anthologie, Luftschacht 2015), Liedermacherin (mit Ukulele, Vertonungen aus den eigenen Büchern sowie eigenständige Lieder)

#4 Und essen werden wir die Katze

Cover: Christine Fischer, Collage: Nadine Kegele, Foto: detailsinn.at

Erzählungen, Collagen, Illustrationen, Stickereien 10/2018 Kremayr & Scheriau Verlag, Hardcover SU, auch als eBook

"Sein Herz ist ein Schwamm. Ein Schwamm als Herz ist zum Leben schlecht zu gebrauchen. Wenn es voll ist, trägt man zu schwer daran."

★ gefördert mit der Aktion "Spurensuche" des BVÖ

INCENTIVES. Austrian Literature in Translation.
Ein Übersetzungsprojekt von Literatur Wien Buchseiten & IG Übersetzerinnen Übersetzer:
Zur Rezension (in 5 Sprachen) von Erkan Osmanovic
Original in Deutsch: Nadine Kegele, K&S 2019
Und essen werden wir die Katze (Auszug): Syrien ist heimlich in Polen verliebt, Albin
Türkçesi: Sevinç Altinçekiç, 2019
Et nous mangerons le chat (Okuma parçası): Suriye gizlice Polonya’ya âşık, Albin
Französisch: Barbara Fontaine
Et nous mangerons le chat (Extrait): Syrie est secrètement amoureux de Pologne, Albin
de la traducción: Helga Lion, 2019
Y nos comeremos al gato (Fragmento): Siria ama en secreto a Polonia, Albin
English translation: Jake Schneider, 2019
We’ll Eat the Cat (Excerpt): Syria Has a Secret Crush on Poland, Albin
"We read a book. We read about Peebert’s yellow moments. We share our own yellow secrets. Armenia says: One time, at night, my brother confused the wardrobe for the toilet."

Pressestimmen:

"Ein Buch, das (nicht nur in der heutigen Zeit) gelesen werden muss."
Weiberdiwan, Paula Bolyos

"Die Sprache, in der die Texte geschrieben sind, ist beeindruckend eingesetzt und verleiht ihnen Nachdruck. Ergänzt wird der Erzählband durch Stickereien und Collagen, die sich kritisch mit der Gesellschaft, dem Rechtsruck und der Demontage des Sozialstaats auseinandersetzen. Dabei sind sie so treffend und aufrüttelnd, dass man sie am liebsten ausschneiden und überall aufhängen möchte."
Missy Magazine, Lisa-Marie Davies

"Nadine Kegele zeigt sich als aufmerksame Zuhörerin und großartige Erzählerin. Und essen werden wir die Katze schafft es, Figuren verschiedener kultureller und sozialer Herkunft trotz all dieser Unterschiede als Menschen zu präsentieren."
Literaturhaus Wien, Erkan Osmanovic

"In den Geschichten (...) fehlen Kitsch und Sozialromantik genauso wie Groll und Feindlichkeit. Die Autorin macht Türen auf, die sonst verschlossen sind, ermöglicht neue Blicke und Perspektiven. (...) Es ist ein Geschenk."
anschläge, Gabi Horak

"In ihrem Schreiben ist sie radikal, räumt dem Witz dennoch genügend Platz ein, legt ein Faible für schräge Bilder/außergewöhnliches Personal an den Tag, kann es dabei aber auch sehr poetisch, geht über Genre-Grenzen – und hat einen klaren roten Faden, den sie sich nicht zu benennen scheut: Feminismus."
Buchkultur, Sylvia Treudl

"Nadine Kegele verfügt über eine ausdrucksstarke Sprache (…). Empfehlenswert für jene Leser und Leserinnen, die bereit sind, sich auf anspruchsvolle Literatur einzulassen."
Bibliotheksnachrichten, Michaela Grames

"Es zeichnet Nadine Kegele aus, dass sie in ihren Büchern vorzugsweise benachteiligte Menschen zu Wort kommen lässt, die scheinbar frisch von der Leber weg erzählen. Das braucht zum einen eine große Aufmerksamkeit beim Zuhören, zum anderen aber auch eine Autorin, die die vielen Nuancen der Sprache und ihre Macht als hochpolitisches Instrument kennt."
KULTUR, Annette Raschner

"Ein Buch als gesellschaftspolitisches Projekt, das in seinen Einzelteilen auf das große Ganze verweist."
APA

"Nadine Kegele wirft in ihren Erzählungen elementare Fragen auf (...) und erschafft ein vielstimmiges Geflecht aus Bild, Zitat und Literatur."
Berliner Sonntagsblatt, Andy Moor

"Absurd lustige Kommentare zu Überkommenem und Zeitgeschehen"
Augustin, Jenny Legenstein

"Wer nicht gerade ein Dauerabo beim Falter besitzt, wird auch mit einigen politischen Aussagen nicht gerade konform gehen." :-)
Bücherschau, Renate Oppolzer

Soundtrack zum Buch:

Idee, Text, Komposition, Ukulele-Spiel, Gesang: Nadine Kegele





Mini-Buchtrailer:

Idee, Text, Komposition, Ukulele-Spiel, Gesang, Stickereien: Nadine Kegele




#3 Lieben muss man unfrisiert. Protokolle nach Tonband

Coverfoto: Yasmina Haddad & Priska Morger, Foto: detailsinn.at

Mit einem Vorwort von Marlene Streeruwitz. 3/2017 Kremayr & Scheriau Verlag, Hardcover SU, auch als eBook · Vorschau Frühjahr 2017 bei Kremayr & Scheriau (Cover unter Verwendung einer Fotografie aus der Serie "uncanny neighbours" von Yasmina Haddad und Priska Morger 2012)

"Als gehbehinderte Frau wurde mir nicht gerade nahegelegt, Tänzerin zu werden. Aber: Fürs Tanzen muss man nicht gehen können. Und: Wenn ich nicht tanze, bin ich hungrig."
ESTHER, 49, Tänzerin

★ gefördert mit der Aktion "Geschichte in Geschichten" des BVÖ
▶ Hörspiel-Dramatisierung in Ö1

Pressestimmen:

"Ein notwendiges Buch, dem man viel Gehör wünscht."
Die Furche, Christa Gürtler

"Kegele zählt zu den interessantesten literarischen Stimmen der jüngeren Generation"
KULTUR, Annette Raschner

"Beweist einen Blick für Wesentliches im vermeintlich Unwesentlichen"
Vormagazin, Mareike Boysen

"Wer solche Geschichten über Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und Krieg protokollieren darf, muss nicht nur eine aufmerksame Zuhörerin sein, sondern auch akribisch genau erzählen können."
anschläge, Regina Orter

"Ein solches Buch sollte nicht alle 40, sondern jedes Jahr erscheinen (...). Jedes Kapitel ein Miniroman und Tatsachenbericht zugleich."
AVIVA, Christina Mohr

"Die Strategie, zuzuhören und die Antworten zu einem Monolog zu verdichten, ist auch bei Kegele extrem überzeugend. Und dieses Buch besteht in jedem Fall den Bechdel-Test."
n-tv, Solveig Bach

"So voll von Witz, Erfahrung und starken Positionen, dass man beim Lesen ganz unwillkürlich beginnt, über sich selbst nachzudenken"
Radio fm4, Barbara Köppel

"Ein intensiver, vielfältiger Blick (...) auf die Gesellschaft"
seniorkom

"Kegele bietet wirklich unfrisierte — und damit sehr authentische — Geschichten"
ORF Radio Steiermark

"Dokumentiert wird abgründig, berührend und immer schonungslos ehrlich."
Kronen Zeitung Steiermark

"Ein wundersames, lustiges und ganz unspöttisches Buch über die verwordagelten Biographien, die von (Geschlechter)Verhältnissen geprägt, aber durchaus nicht bereit sind, sich von ihnen unterkriegen zu lassen."
Augustin, Lisa Bolyos

"Man müsste über alles reden können, schrieb einst Maxie Wander. Hier kann man."
Profil, Wolfgang Paterno

"Das Konzept geht auf. (...) Die Protokolle beweisen, dass jeder Mensch etwas zu erzählen hat. Man muss ihm nur die Möglichkeit dazu geben."
Freie Presse Chemnitz, Welf Grombacher

"Diese Gesprächsprotokolle zu lesen, und in so verschiedene Leben einzutauchen, ist faszinierend. Die Autorin erweist damit der Schriftstellerin Maxie Wander Referenz (...). Auch Kegele hört genau hin (...)."
Wege, erlesen

"19 Porträts, die weitaus diverser sind als die vor vierzig Jahren von Maxie Wander gesammelten"
Missy Magazine, Anna Seidel

"Fesselnd, berührend und im positivsten Sinne politisch"
Weiberdiwan, Gabi Horak

"Unweigerlich überlegt frau selbst"
FEMletter Der feministische Newsletter des Dr. Karl Renner Instituts Österreich

"Spannendes Zeitzeugnis!
Falter, Sara Schausberger

"Inspirierende und erschütternde Themen wecken beim Lesen vor allem einen Wunsch: Mehr Feminismus! Dieses Buch ist ein guter Anfang."
Buchhandlung ocelot, Maria-Christina Piwowarski

"Für mich hat es die Sichtweise verändert — nachhaltig. Und das hat auch den Umgang mit mir selbst verändert, mit meiner Umwelt, meinen Kindern.
buchblog.schreibtrieb, Eva-Maria Obermann

Buchtrailer:

Wien/Venedig/Barcelona 2017
Konzept: Nadine Kegele & Jola Wieczorek
Regie & Schnitt: Jola Wieczorek & Rubén Rocha von Fahrenheit Booktrailers
Found Footage: Internet Archive
Musik: Free Music Archive, Deef: Nostalgia




#2 Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause


Cover: sensomatic, Coverfoto: Elzbieta Sekowska, Foto: Katharina Roßboth

Roman 8/2014 Czernin Verlag, Hardcover SU, auch als eBook (Cover unter Verwendung einer Fotografie von Elzbieta Sekowska)

"Vielleicht werde ich verrückt. Wenn man allein ist, merkt man das nicht sofort, oder erst, wenn es zu spät ist. Die Katze ist kein guter Gradmesser. Ich meine: Wir reden miteinander."

Buchtrailer:

Wien/Berlin/Barcelona/Bangladesh 2014
Roman & Stimme: Nadine Kegele
Konzept: Nadine Kegele & Jola Wieczorek Regie & Schnitt: Jola Wieczorek
Musik: Nayeem Mahbub
Found Footage: Internet Archive



Reinhören: Was sie in Rom sah und hörte, Seite 83

Pressestimmen:

"Dieses Debüt hat Sogwirkung" WDR 5

"Das Risiko lohnt sich" Süddeutsche Zeitung

"Eine kunstvolle Erzählführung" taz

"Kegele versöhnt Poesie mit Politik" Falter

"Eine Autorin auf der Literaturüberholspur" Profil

"Präzise und treffsicher" Die Welt

"Serviert mit Verve" The Gap

"Sprachkunst ohne Ende" Weiberdiwan

"Raffiniert und feinfühlig" Kultur

"Ein schillernd-tänzelnder Text voller poetischer Bilder" Missy Magazine

"Der Humor, gerne dunkler, ist ein Talent von Kegele" fm4

"Ein unsentimentales, in eine spröd-poetische Sprache gekleidetes mehrstimmiges Buch" Presse Spectrum

"Eine wahre Fundgrube an wunderbaren Sätzen, die in ihrer Knappheit Herrschaftsverhältnisse aufdecken, wütend, analytisch, auch mit Humor" mädchenmannschaft 100/100 Die feministische Bibliothek

"Kegele lässt den Leserinnen & Lesern viel Platz für eigene Phantasien" Ö1 ex libris

"Ein anspruchsvolles und rätselhaftes Buch" Bücherschau

"Frauen, die durchaus einmal Kollateralschäden in Kauf nehmen, um ein Stück vom Glück zu erhaschen" Die Presse

"Besticht mit Dichte, man mag Kapitel für Kapitel immer wieder durchgehen" Vorarlberger Nachrichten

"Ein ironischer Gestus, ohne platte Überzeichnung, fast parodistisch, aber jenseits gewöhnlicher Zuspitzungen" Literaturhaus Wien

Sonstiges:

ORF-Bestenliste - Jury-Vorschlag von Daniela Strigl in 11/2014
ORF-Bestenliste - Jury-Vorschlag von Senta Wagner in 2/2015


#1 Annalieder

Cover: sensomatic, Foto: Nadine Kegele

Erzählungen 2/2013 Czernin Verlag, Hardcover SU, auch als eBook (Cover unter Verwendung einer Grafik von sensomatic)

"Dann geht sie wieder. Und wenn er vom Fenster aus sieht, wie unten auf der Straße der Kontrabass in die Straßenbahn steigt und davonfährt, weil die Frau darunter, die er liebt, wird unter dem Instrumentenkoffer unsichtbar, nicht wirklich, aber fürs Auge, macht er sich Gedanken. Zum Beispiel heute, dass es nichts ist, jemanden zu umarmen, fest und ehrlich, und lange auch, ohne widerumarmt zu werden, und warum sie einen so schäbigen Mantel trägt."

Auszeichnungen:

Buchprämie für bemerkenswerte Debüts, Bundesministerium für Kunst und Kultur
Preis für Wiener AutorInnen in Wiener Verlagen, Stadt Wien

Zehnseiten-Lesung: "Hinter Papa"



Pressestimmen:

"Kegele schreibt wie Kegele" Seitengang

"Eine kämpferische Prosa" Buchkultur

"Raffiniert komponiert: Lieder eben" an.schläge

"Ein Buch der leisen Töne, das von großen Gefühlen im kleinen Leben erzählt" Profil

"Eine sehr konzentrierte, durchkomponierte Prosa, in der das Wesentliche im Nebensatz steckt" Ö1 ex libris

"Sprachlich unkonventionelle wie sattelfeste Erzählungen, ein beachtliches Erstlingswerk" APA

"Erzählungen, die es in sich haben" Falter

"Behutsam und schonungslos zugleich" Die Brücke

"Feine, ultrakurze Geschichten mit schrägen Alltagsbeobachtungen" Presse Schaufenster

"Erfrischend erzählt, wunderbar poetisch ausgedacht" Woman

"Kegele ist sofort dabei, wenn von einem Augenblick auf den anderen die Normalität kippt" Salzburger Nachrichten

"Intelligenter Sarkasmus und ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Lesemomente" 20er Tiroler Straßenzeitung

"Ihre Stärke liegt im direkten, zierdelosen und beobachtungsscharfen Gestus" Hotlist

"In ihren besten, luftigsten Passagen können die Texte fliegen" Die Presse

"Ein Netz aus großen Gedanken und Gefühlen" Literaturhaus Wien

"Erfrischend frech, erfrischend lakonisch, erfrischend anders" Kultur

Sonstiges:

ORF-Bestenliste - Jury-Vorschlag von Sebastian Fasthuber in 8/2013