Bücher


Kurzbio:
Nadine Kegele, geboren 1980 in Bludenz/Vorarlberg, lebt seit 1998 in Wien. 1995-1998 Bürolehre, 2002-2004 Abendschule/zweiter Bildungsweg, 2004-2013 Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Gender Studies. Seit 1998 Arbeiten als Nacht-/Sekretärin, Finanzassistentin, Mediaplanerin, Versandhelferin, Korrektorin, aktuell als Basisbildungstrainerin an der Volkshochschule Wien. Publikumspreis Bachmann-Wettbewerb 2013, LCB Aufenthaltsstipendium 2014, Bayerische Akademie des Schreibens 2015/2016, Theodor-Körner-Preis 2016. Schriftstellerin (Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause, Roman, Czernin 2014), Dramatikerin (Wälderweiberwut, Theaterstück, Theater Kosmos, Wien 2015), Herausgeberin (Hinter dem Gesetz, Anthologie, Luftschacht 2015). Ausbildung zur DaZ-Trainerin für Kinder in Kindergarten und Grundschule sowie zur Alphabetisierungs- & Basisbildungstrainerin (Rechnen, Deutsch, Computer).

#3 Lieben muss man unfrisiert. Protokolle nach Tonband



Mit einem Vorwort von Marlene Streeruwitz. 3/2017 Kremayr & Scheriau Verlag, Hardcover SU, auch als eBook · Vorschau Frühjahr 2017 bei Kremayr & Scheriau (Cover unter Verwendung einer Fotografie aus der Serie "uncanny neighbours" von Yasmina Haddad und Priska Morger 2012)

"Ich würde gerne Rihanna sein. Du kannst nicht Rihanna sein, Rihanna ist Schwarz. Na und? Aber sie ist geil. Außerdem hat sie ganz andere Gedanken als du, sie kommt nämlich aus Jamaika, nein, Barbados, glaube ich. Egal. Geld wäre jedenfalls schön. Stimmt. Mit Geld kannst du leben, wie du willst, und wenn du leben kannst, wie du willst, ist das Glück."
HILLARY, 16, & BARBARA, 17, Schülerinnen

Pressestimmen:

"Ein notwendiges Buch, dem man viel Gehör wünscht."
Die Furche, Christa Gürtler

"Kegele zählt zu den interessantesten literarischen Stimmen der jüngeren Generation"
KULTUR, Annette Raschner

"Beweist einen Blick für Wesentliches im vermeintlich Unwesentlichen"
Vormagazin, Mareike Boysen

"Wer solche Geschichten über Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und Krieg protokollieren darf, muss nicht nur eine aufmerksame Zuhörerin sein, sondern auch akribisch genau erzählen können."
anschläge, Regina Orter

"Ein solches Buch sollte nicht alle 40, sondern jedes Jahr erscheinen (...). Jedes Kapitel ein Miniroman und Tatsachenbericht zugleich."
AVIVA, Christina Mohr

"Die Strategie, zuzuhören und die Antworten zu einem Monolog zu verdichten, ist auch bei Kegele extrem überzeugend. Und dieses Buch besteht in jedem Fall den Bechdel-Test."
n-tv, Solveig Bach

"So voll von Witz, Erfahrung und starken Positionen, dass man beim Lesen ganz unwillkürlich beginnt, über sich selbst nachzudenken"
Radio fm4, Barbara Köppel

"Ein intensiver, vielfältiger Blick (...) auf die Gesellschaft"
seniorkom

"Kegele bietet wirklich unfrisierte — und damit sehr authentische — Geschichten"
ORF Radio Steiermark

"Dokumentiert wird abgründig, berührend und immer schonungslos ehrlich."
Kronen Zeitung Steiermark

"Ein wundersames, lustiges und ganz unspöttisches Buch über die verwordagelten Biographien, die von (Geschlechter)Verhältnissen geprägt, aber durchaus nicht bereit sind, sich von ihnen unterkriegen zu lassen."
Augustin, Lisa Bolyos

"Man müsste über alles reden können, schrieb einst Maxie Wander. Hier kann man."
Profil, Wolfgang Paterno

"Das Konzept geht auf. (...) Die Protokolle beweisen, dass jeder Mensch etwas zu erzählen hat. Man muss ihm nur die Möglichkeit dazu geben."
Freie Presse Chemnitz, Welf Grombacher

"Diese Gesprächsprotokolle zu lesen, und in so verschiedene Leben einzutauchen, ist faszinierend. Die Autorin erweist damit der Schriftstellerin Maxie Wander Referenz (...). Auch Kegele hört genau hin (...)."
Wege, erlesen

"19 Porträts, die weitaus diverser sind als die vor vierzig Jahren von Maxie Wander gesammelten"
Missy Magazine, Anna Seidel

"Fesselnd, berührend und im positivsten Sinne politisch"
Weiberdiwan, Gabi Horak

"Unweigerlich überlegt frau selbst"
FEMletter Der feministische Newsletter des Dr. Karl Renner Instituts Österreich

"Spannendes Zeitzeugnis!
Falter, Sara Schausberger

"Inspirierende und erschütternde Themen wecken beim Lesen vor allem einen Wunsch: Mehr Feminismus! Dieses Buch ist ein guter Anfang."
Buchhandlung ocelot, Maria-Christina Piwowarski

"Für mich hat es die Sichtweise verändert — nachhaltig. Und das hat auch den Umgang mit mir selbst verändert, mit meiner Umwelt, meinen Kindern.
buchblog.schreibtrieb, Eva-Maria Obermann

Buchtrailer:



Wien / Venedig / Barcelona 2017
Roman: Nadine Kegele
Konzept: Nadine Kegele & Jola Wieczorek
Regie & Schnitt: Jola Wieczorek & Rubén Rocha von Fahrenheit Booktrailers
Found Footage: Internet Archive
Musik: Free Music Archive, Deef, Nostalgia

#2 Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause



Roman 8/2014 Czernin Verlag, Hardcover SU, auch als eBook (Cover unter Verwendung einer Fotografie von Elzbieta Sekowska)

"Vielleicht werde ich verrückt. Wenn man allein ist, merkt man das nicht sofort, oder erst, wenn es zu spät ist. Die Katze ist kein guter Gradmesser. Ich meine: Wir reden miteinander."

Buchtrailer:



Wien / Berlin / Barcelona / Bangladesh 2014
Roman & Stimme: Nadine Kegele
Konzept: Nadine Kegele & Jola Wieczorek Regie & Schnitt: Jola Wieczorek
Musik: Nayeem Mahbub
Found Footage: Internet Archive

Reinhören: Was sie in Rom sah und hörte, Seite 83

Pressestimmen:

"Dieses Debüt hat Sogwirkung" WDR 5

"Das Risiko lohnt sich" Süddeutsche Zeitung

"Eine kunstvolle Erzählführung" taz

"Kegele versöhnt Poesie mit Politik" Falter

"Eine Autorin auf der Literaturüberholspur" Profil

"Präzise und treffsicher" Die Welt

"Serviert mit Verve" The Gap

"Sprachkunst ohne Ende" Weiberdiwan

"Raffiniert und feinfühlig" Kultur

"Ein schillernd-tänzelnder Text voller poetischer Bilder" Missy Magazine

"Der Humor, gerne dunkler, ist ein Talent von Kegele" fm4

"Ein unsentimentales, in eine spröd-poetische Sprache gekleidetes mehrstimmiges Buch" Presse Spectrum

"Eine wahre Fundgrube an wunderbaren Sätzen, die in ihrer Knappheit Herrschaftsverhältnisse aufdecken, wütend, analytisch, auch mit Humor" mädchenmannschaft 100/100 Die feministische Bibliothek

"Kegele lässt den Leserinnen & Lesern viel Platz für eigene Phantasien" Ö1 ex libris

"Ein anspruchsvolles und rätselhaftes Buch" Bücherschau

"Frauen, die durchaus einmal Kollateralschäden in Kauf nehmen, um ein Stück vom Glück zu erhaschen" Die Presse

"Besticht mit Dichte, man mag Kapitel für Kapitel immer wieder durchgehen" Vorarlberger Nachrichten

"Ein ironischer Gestus, ohne platte Überzeichnung, fast parodistisch, aber jenseits gewöhnlicher Zuspitzungen" Literaturhaus Wien

Sonstiges:

ORF-Bestenliste - Jury-Vorschlag von Daniela Strigl in 11/2014
ORF-Bestenliste - Jury-Vorschlag von Senta Wagner in 2/2015


#1 Annalieder



Erzählungen 2/2013 Czernin Verlag, Hardcover SU, auch als eBook (Cover unter Verwendung einer Grafik von sensomatic)

"Dann geht sie wieder. Und wenn er vom Fenster aus sieht, wie unten auf der Straße der Kontrabass in die Straßenbahn steigt und davonfährt, weil die Frau darunter, die er liebt, wird unter dem Instrumentenkoffer unsichtbar, nicht wirklich, aber fürs Auge, macht er sich Gedanken. Zum Beispiel heute, dass es nichts ist, jemanden zu umarmen, fest und ehrlich, und lange auch, ohne widerumarmt zu werden, und warum sie einen so schäbigen Mantel trägt."

Auszeichnungen:

Buchprämie für bemerkenswerte Debüts, Bundesministerium für Kunst und Kultur
Preis für Wiener AutorInnen in Wiener Verlagen, Stadt Wien

Reinhören: Hinter Papa, Seite 39



Pressestimmen:

"Kegele schreibt wie Kegele" Seitengang

"Eine kämpferische Prosa" Buchkultur

"Raffiniert komponiert: Lieder eben" an.schläge

"Ein Buch der leisen Töne, das von großen Gefühlen im kleinen Leben erzählt" Profil

"Eine sehr konzentrierte, durchkomponierte Prosa, in der das Wesentliche im Nebensatz steckt" Ö1 ex libris

"Sprachlich unkonventionelle wie sattelfeste Erzählungen, ein beachtliches Erstlingswerk" APA

"Erzählungen, die es in sich haben" Falter

"Behutsam und schonungslos zugleich" Die Brücke

"Feine, ultrakurze Geschichten mit schrägen Alltagsbeobachtungen" Presse Schaufenster

"Erfrischend erzählt, wunderbar poetisch ausgedacht" Woman

"Kegele ist sofort dabei, wenn von einem Augenblick auf den anderen die Normalität kippt" Salzburger Nachrichten

"Intelligenter Sarkasmus und ebenso unterhaltsame wie anspruchsvolle Lesemomente" 20er Tiroler Straßenzeitung

"Ihre Stärke liegt im direkten, zierdelosen und beobachtungsscharfen Gestus" Hotlist

"In ihren besten, luftigsten Passagen können die Texte fliegen" Die Presse

"Ein Netz aus großen Gedanken und Gefühlen" Literaturhaus Wien

"Erfrischend frech, erfrischend lakonisch, erfrischend anders" Kultur

Sonstiges:

ORF-Bestenliste - Jury-Vorschlag von Sebastian Fasthuber in 8/2013